Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
14.08.2026 19:00
Letzte Änderung
14.08.2026 19:00
Tourenbericht

Tourenleitung: Manuela Sturzenegger

Teilnehmer: Beatrice G., Beatrice P., Georg und Werner

Sonntag, 09. August 2026
Der Treffpunkt im Zürich HB ist früh am Morgen. Eine lange Anreise ins Val de Bagnes erwartet uns. Wir setzen uns gleich in den Speisewagen für Kaffee und Gipfeli! Um 10 Uhr erreichen wir dann Mauvoisin P.1841. Wir machen uns bereit für den Aufstieg zur Cabane FBX Panossière. Es ist sonnig und warm. Gemütlich gehts hinauf über Pazagnou P.2086 nach La Tseumette P.2297. Hier machen wir unsere Mittagsrast mit Blick auf den Stausee Lac de Mauvoisin. Gestärkt geht es weiter hinauf über Les Otanes zum Col des Otanes P.2846. Vom Col aus blicken wir auf das Grand Combin-Massiv und die Gletscher. Wolken sind aufgezogen. Es sieht nach Regen aus. Darum beginnen wir gleich den steilen Abstieg hinunter zur Moräne P.2671. Über die Moräne führt der Weg zur Cabane FBX Panossière P.2640 unsere Unterkunft für diese Nacht. Bevor wir das Lager beziehen kosten wir noch den Kuchen welcher uns am Buffett anlacht. Draussen ziehen graue Wolken auf. Während dem Nachtessen regnet es dann für kurze Zeit.

Montag, 10. August 2026
Der Blick am Morgen aus dem Fenster zeigt das Grand Combin-Massiv im schönsten Sonnenschein. Nach dem Frühstück nehmen wir uns noch Zeit auf der Moräne dem Gletscher entlang zu laufen um nach Edelweiss Ausschau zu halten. Diese finden wir, wie auch eine Menge andere Blumen und Pflanzen. Manuela kann uns jede Frage beantworten. So lernen wir den Namen der eine oder anderen Pflanze/Blume. Langsam kehren wir zur Cabane zurück, trinken noch was kleines und machen uns dann auf den Weg zur Cabane Brunet. Auf der Moräne des Glacier de Corbassière entlang führt der Weg hinunter bis ans Ende des Gletschers. Über eine Hängebrücke gelangen wir über den Torrent de Corbassière. Von der Brücke aus sieht man zwei Markierungen,18 und 20. Diese zeigen an wie weit runter der Gletscher im 2018 respektive 2020 noch kam. Es ist eindrücklich zu sehen wie schnell sich der Gletscher zurückzieht. Kein Wunder bei diesen Temperaturen. Nun geht es wieder steil bergauf zum Col des Avouillons. Auf halben Weg beginnt es zu regnen. Wir ziehen die Regenkleider an. So erreichen wir den Col des Avouillons P.2649. Auf dem Col stehen wir wieder an der Sonne. Wir können die Regensachen wieder verstauen. Dann machen wir uns auf den Abstieg. Jetzt haben wir einen schönen Blick auf den Petit Combin. Blumen, Schmetterlinge, Heuschrecken und eine vielfältige Landschaft ist zu bestaunen. Am Bergbach Daure de Sery entlang führt der Weg in eine kleine Schlucht. Diese verlassen wir bei der nächsten Hängebrücke und steigen kurz auf zur Cabane Brunet. Am späten Nachmittag gönnen wir uns noch einen kleinen Apero mit einem Glas Weisswein auf der Terrasse und geniessen die Aussicht. Nach dem Nachtessen erleben wir noch einen schönen Sonnenuntergang.

Dienstag, 11. August 2026
Alle haben ausgezeichnet geschlafen und sind wieder fit für die letzte Etappe. Vor dem Frühstück begrüssen wir noch die aufgehende Sonne. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Col de Mille. Wir folgen zuerst einem Höhenweg. Der führt uns durch eine Mischung von Alpwiesen, Gebüsch und lockerem Wald, in einem auf und runter zu einem Seelein bei Les Golassons. Beim P.2087 zweigen wir ab auf den Bergweg. Es geht steil aufwärts über einen Rücken beim Plan d’Arolle. Wir haben Sicht auf einen grösseren Abschnitt den wir schon gelaufen sind und vor uns sehen wir den langen Grat den wir noch vor uns haben. Nach ein paar Schweisstropfen erreichen wir den Col de Mille P.2471. Gleich neben dem Col steht die Cabane. Wir kehren ein und naschen vom frisch gemachten Apfelkuchen. Dabei geniessen wir den Blick ins Val d’Entremont und auf die Aiguilles du tour, Aiguille du Chardonnet und Aiguille d’Argentiere. Nach dieser Stärkung geht es weiter auf den Mont Brûlé P.2572. Es reicht für ein paar Fotos. Dann verlassen wir den Gipfel fluchtartig. Es hat unzählige, lästige fliegende Ameisen. Nun geht es dem Hang entlang zum Col de Chargerat und dann hinunter nach La Pasay P.2167 zur Bergstation des Sesselliftes. Dieser bringt uns runter nach Moay. Nach einem kurzen Fussmarsch sind wir bei der Bergstation der Gondelbahn die uns nach Le Châble bringt. Hier reicht es noch für ein kühles Bier bevor wir auf den Zug müssen. In Martigny müssen wir umsteigen auf den Zug nach Lausanne. In Lausanne wieder umsteigen um direkt nach Zürich zu fahren. Es bleibt uns Zeit einen Apero (natürlich mit einer Flasche Weisswein) einzukaufen. Mit einem Apero auf der Zugfahrt nach Zürich lassen wir die drei Tage ausklingen. Wir haben die drei Tage genossen. Für alle war die Gegend neu. Es waren abwechslungsreiche Tourentage.
Im Namen aller Teilnehmer ganz herzlichen Dank an Manuela für die super Organisation und Führung der Tour. Merci
Trotz kleiner Sprachproblemen haben wir doch noch alles erhalten!!