Bericht zur Tour
Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
24.09.2026 21:11
Letzte Änderung
24.09.2026 21:11
Tourenbericht

Tourenleitung: Werner Sigrist

Teilnehmer: Beatrice G.

Früh am Morgen fahren wir mit dem öV ins Weisstannental. Bei der Bus-Endstation Oberdorf P.1004 steigen wir aus und machen uns gleich auf den Weg zu den Batöni-Wasserfällen. Der Weg führt dem Gufelbach entlang in südlicher Richtung hinein in ein enges, wildes Tal. Bis zum Gschwend läuft man auf der Strasse. Nachher wechseln wir auf eine Fahrstrasse und ab Farrenegg wird der Weg steil und gleicht zeitweise einem Bachbett. Unten rauscht der Gufelbach. Er führt immer noch Wasser! Schon bald stehen wir beim Sässli und schauen hinauf zum Rappenloch. Hier wurden die ersten Steinböcke ausgewildert, bei der Wideransiedlung der ausgerotteten Steinböcke. Wir überqueren immer wieder Rinnen, denn links und rechts sind steile Hänge und oberhalb derer senkrechte Felswände. Weiter geht es über den Stierenläger, die Grüenplangg zum Heuschopf. Hier erblicken wir schon den ersten Wasserfall. Es ist der Sässbachfall. Nach kurzer Zeit stehen wir bei Batöni P.1534. Hier fliessen von rechts der Guetentalbach, von links der Lavtinabach, von der Front der Muttenbach, der Sässbach und der Piltschinabach zusammen und bilden den Gufelbach. Hier befinden sich auch die drei Wasserfälle, der Muttenbachfall, der Sässbachfall und der Piltschinabachfall. Alle führen noch geringe Mengen Wasser. Hier muss es recht tosen nach ausgiebigen Regentagen. Eine Hängebrücke führt über den Lavtinabach. Wir überqueren die Brücke und steigen auf Richtung Heidelpass. Es geht wieder recht steil aufwärts. So überwinden wir schnell viele Höhenmeter und gelangen zur Alp Säss P.1820. Oberhalb der Alp, beim Kreuz hat es eine Bank mit herrlicher Aussicht. Hier setzen wir uns hin und machen unsere wohlverdiente Mittagspause. Während dieser Pause ziehen die meisten Wolken ab und es wird sonnig. Es weht jedoch ein kühler Wind. Erholt beginnen wir den Abstieg, auf dem gleichen Weg wie wir aufgestiegen sind. Das Timing war so gut, dass wir beim Eintreffen bei der Bushaltestelle auch bereits der Bus eintrifft. Nach ein paar Minuten Wartezeit geht es auf die Fahrt durchs Weisstannental zurück nach Sargans.