Bericht zur Tour
Autor
Tamara Jansen-Röthlin
Erstellt am
24.07.2021 17:50
Letzte Änderung
30.07.2021 21:07
Tourenbericht

Zuerst möchten wir uns herzlichst bei Esther Knabenhans für das Vorbereiten und Organisieren dieser tollen und vielseitigen Tour bedanken. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sie diese an Heinz weitergegeben. Die geplante Wanderung hoch über dem Göscheneralpsee hinterlässt uns schöne Eindrücke. Gemütlich sind wir in 3.5 Stunden zur Chelenalphütte gewandert. Die einen nahmen den längeren Weg der Richtung Dammahütte führt, andere nahmen ein Sonnenbad oder rekognoszierten den weiteren Weg. Diesmal machte das Wetter keinen Strich durch die Rechnung. Nach der Tagwach um 4 Uhr, welches etwas früh für die einen scheinte, starteten wir unsere offizielle Tour über die sehr steile Moräne. Kurz vor der Sustenlimi montierten wir Steigeisen, Gstältli und Helm. Über diese übten wir kurz das Klettern mit Steigeisen. Plötzlich sprang eine Gemse über das Schneefeld. Der Abstieg von der Limi auf den Gletscher war jedoch nicht so hoch wie befürchtet. Um 9 Uhr auf dem Gipfel zwang uns der bissige Wind dazu nur eine kurze Pause nebst einem Gruppenfoto zu machen. Der “Seilführer„ nahm beim Abstieg keine Rücksicht auf die „älteren torkelnden Herren“. Durch den feuchten Schnee stapften wir noch ein kurzes Stück zur Tierberglihütte. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Genuss eines frischen noch warmen Stück Zwetschgenwähe daneben war eine kurze Einführung in die Klettertechnik im Angebot. Die Hütte liegt wunderbar, mit Sicht auf Steingletscher, zig gemütlichen Plätzchen auf dem warmen Fels und am Horizont sind einige bekannte Berge zu sehen. In der gut besuchten Stube gab’s dann leider zum zweiten mal Älplermagaroni. Wenn doch die Hütten dies untereinander absprechen könnten? Jedenfalls schmeckte es uns allen. Über das Wetter des nächsten Tages und die Durchführung wurde viel diskutiert. Die Entscheidung trafen wir am Morgen. Als hätte Esther uns das Wetter so bestellt! Unser weitere Plan erfüllte sich mit einem 2.5-stündigen Auf – und Abstieg zum vorderen Tierberg. Noch hielt uns der vermutete bald kommende Regen nicht auf, um noch ein Pickelbremstraining und eine Sanduhr im Eis auszutesten. Unser Tourenleiter sprang uns wegen befürchtetem Regen fast davon, was sich nach kurzem wieder überflüssig zeigte. Kurz darauf genossen wir wieder die Sonne beim Steingletscher mit einem wohl verdienten Bier, Kaffee und Coupe. Während der Heimfahrt wurde unser Zug von Haselnussgrossen Hagelkörnern abgebremst. Über das positive Feedback hat Esther sich sehr gefreut. Wir danken Heinz für die gelungene, mega lässige und abwechslungsreiche Tour, welche wir nur weiterempfehlen können.
Teilnehmer: Ray, Tamara, Paul, Markus, Elke und Lars
Bericht: Tamara