Tourengruppe
JO
Tourenstatus
Veröffentlicht
Datum
3.4.2026 - 6.4.2026 [Fr.-Mo.]
Anmeldung ab
01.01.2026
Anmeldeschluss
27.03.2026
TourenleiterIn
Raphael Stottele
Zus. TourenleiterInnen
Severin Ritschard
Tourencode
S, H/B/WS+ - ZS+
Weitere Angaben
Mit BF
Beschreibung

Über die Ostertage wollen wir in die Höhe. Mit Ski, Steigeisen und Pickel ausgerüstet wollen wir entweder um eine Hütte oder von Hütte zu Hütte noch einmal unsere Spuren in den Schnee legen.

Teilnehmende der JO haben bis 2 Wochen vor der Tour Vorrang - wir füllen die Plätze dann nach Anmeldungseingang auf.

Besammlung
Zürich Bahnhof früh
Rückkehr
Zürich Bahnhof nachmittags
Verkehrsmittel
ÖV
Gesamtdistanz (km)
400
Ausrüstung

Skitourenausrüstung inkl Harscheisen und Sicherheitsset, Helm, Steigeisen, Pickel, Sonnenbrille, Skibrille, Klettergurt, Nabelschnur, 3 Karabiner

Verpflegung

Aus dem Rucksack, HP in den Hütten

Art der Übernachtung
Hütte
Kosten

80.- / 70.- mit GA

Sektion: Eigenkosten Reise Hütte und Anteil Bergführer

Durchführung
Mittwochabend

Von All'Acqua nach Binn

Autor
Raphael Stottele
Erstellt am
13.04.2026 8:52
Letzte Änderung
16.04.2026 14:31
Tourenbericht

Am Freitagmorgen trafen wir uns gemeinsam in Arth-Goldau und fuhren anschliessend mit dem Zug durch den Gotthard. Zusammen mit Tausenden anderen Leuten konnten wir mit einem Extrabus nach All’Acqua fahren. Von dort aus stiegen wir bei stürmischem Gegenwind zur Corno-Gries-Hütte auf. Diejenigen, die noch mehr machen wollten, gingen weiter bis zum Gletscher del Corno, um ein paar schöne Schwünge zu hinterlassen. Danach gab es noch eine Runde Jass und Nachtessen.
Reto

Tourenbericht Sa, 04.04.2026

Die erste Nacht in der Corno Gries Hütte endete mit einem Wecker um 05:00 und einem leckeren Hütte-Zmorge. Wir starteten um 6 und liefen vorerst mit Stirnlampen das Tal in Richtung Passo del Corno. Oben angekommen fellten wir ab und fuhren den kurzen Hang zum Griesssee ab. Dort begann dann der lange, dafür nicht besonders steile Anstieg über die gesamte Länge des Griesgletschers. Als Gipfel des Tages hatten wir uns das Blinnenhorn ausgesucht: vom Gletscher ging es noch einige Höhenmeter zum Pass zwischen Klein- und Gross Blinnenhorn hoch, wo wir die Steigeisen montierten und die letzten 150 Höhenmeter zum Gipfel hochstapften. Oben erwartete uns eine sehr gemütliche, fast windstille Pause mit grandiosem Ausblick (nur Raphi durfte noch einmal absteigen um einen verlorenen Stock zu retten). Eine unverhältnismässig kurze Abfahrt über den Rothornpass und damit der Grenze zu Italien führte uns in das Rifugio Claudio e Bruno, wo wir den sonnigen Nachmittag auf den Liegestühlen vor der Hütte und beim Spielen in der Stube verbrachten.
Catrina

Am Ostersonntag sassen wir etwas verwundert vor unserem italienischen Zmorge, der aus Zwieback, Butter, Confi und Panetone bestand. Beim Aufstieg zum Mittelbergpass wurden wir zu unserer Überraschung noch von einem deutschen Osterhasen verpflegt, der da gerade runterfuhr. Wir warfen einen Blick ins Binntal und beschlossen dann, alle zusammen noch aufs Hohsandhorn aufzusteigen, bevor wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Gestärkt von den Gummibärli und Schoggieili unseres Gruppen-internen Osterhasen (Sevi) fuhren Raphi, Reto und Moritz südseitig steil ab und machten sich auf den Weg in Richtung Ofenhorn. Zurück im Mittelbergpass stapften Sevi, Seraina, Catrina und ich die ersten Meter hinunter. Auf den folgenden Metern zeigte sich, dass Seraina wie befürchtet nicht skifahren konnte, weil sie sich am Vortag am Knie verletzt hatte. Deshalb konnten wir eine Viertelstunde später miterleben, wie das so ist von der Rettungsflugwacht abgeholt zu werden. Nach diesem eher dramatischen Intermezzo fuhren wir nun, komischerweise nur noch zu dritt, bei gutem Sulz ins Binntal ab. Nach einer frühlingshaften Bachüberquerung stiegen wir noch kurz zur Hütte auf, wo wir zuerst auf das heitere Hüttenteam beim Apéro trafen und bald darauf auch den Rest der Gruppe, der die Abfahrt am Südhang des Ofenhorns genossen hatte. Nach ein paar Runden Quix und sehr vielen, sehr kleinen gefalteten Schiffen aus den gebrauchten Zetteln gab es einen sehr leckeren Znacht.
Noelia

Ostermontag
Wir sind um 6 Uhr in der Hütte losgefahren und haben dann richtig Passo di Valdeserta traversiert. Dort sind wir etwa 200 aufgestiegen und haben eine Pause gemacht. In dieser sonnigen Pause haben wir uns spontan entschieden, statt über den Passo di Valdeserta über das Joch nordwestlich vom Bochtehorn zu gehen, da wir sowieso über das Schinjoch und das Chollerjoch gehen wollten und nicht auf das grosse Schinhorn. Von diesem Joch aus sind wir wieder einige Meter abgefahren um dann über das Joch südlich vom Sewischhorn und einen weiteren kleinen Anstieg, bei dem wir nicht anfellen mussten, sondern nur stapfen, ins Chollerjoch gelangt. Dort haben wir ein letztes Mal die Felle von den Skis genommen und sind nördlich vom untere Schinhorn wieder in die normale Skitourenroute traversiert. Über den Mässersee sind wir dann auf Feld gefahren. Dort habe ich noch in der Binna gebadet. Da wir sehr früh dran waren, haben wir ein Taxi gerufen, das uns nach Fiesch gebracht hat. Von dort aus sind wir zusammen nach Brig gefahren. Dort hat uns Raphi verlassen, in Bern haben uns Reto und Sevi in Richtung Luzern verlassen und in Zürich haben wir uns voneinander verabschiedet und sind nach Hause gefahren.
Moritz

Um einen Bericht zu dieser Tour verfassen zu können musst du dich einloggen. Wenn du noch kein Benutzerkonto hast, musst du dir zuerst ein Benutzerkonto anlegen.