So 14.Sept. Anfahrt mit ÖV nach Maienfeld
Aufstieg zur Enderlihütte ca.3 Std 1000 Höhenmeter
Mo 15.Sept. Gipfelaufstieg ca. 3 Std T4 und ca. 1000 Höhenmeter.
Abstieg 3 Std zur Älplibahn die uns nach Malans bringt.
Wanderausrüstung, Stöcke wünschenswert.
(Powerbank, da wenig Möglichkeit zum Aufladen vorhanden sind)
HP in der Enderlihütte, Rest aus dem Rucksack
ca. 130 Franken
Falknis - 14.-15.09.2025
Tourenleitung: Walter Harisberger
Teilnehmer: Elisabeth Lustenberger, Nicole Spiess, Jörg Dolder, Peter Frehner, Georg Vanz
Es regnete in Zürich noch zögerlich, als sich unsere Sechser-Gruppe in Zürich HB komplettiert hatte. Doch danach stellte sich, wie von Meteo versprochen, eine kurze, aber genau ausreichende Schönwetterlage ein, welche bis am Montagabend hielt. Um 12 Uhr marschierten wir vom Bahnhof Maienfeld los. Nach dem hübschen Dorf mit den stattlichen Häusern ging es durch schöne Rebhänge, ehe der Wald kam, und damit der steile Anstieg losging. Der Weg war recht schweisstreibend. Nach gut drei Stunden erreichten wir die Enderlinhütte auf 1500m Höhe. Wir genossen die weite Aussicht auf der Terrasse, und genehmigten uns ein Bierchen. Die beiden Hüttenwarte waren bemüht, uns zum Nachtessen mit Aelplermacaronen, Schüblig und einem ruhigen Tröpfchen Malanser zu verwöhnen.
Ein wunderbarer Morgen empfing uns vor der Hütte – und wir waren bereit für den Aufstieg zum Falknis. Erstaunlich, wie sich die blau-weiss bezeichnete Route durch die abweisenden und sehr steilen Hänge schlängelte. Einige Gämsen schauten uns aus den schattigen Grashängen aus sicherer Distanz zu. Wussten sie, dass tags darauf die Jagd beginnen sollte? Wir waren durchaus froh, als sich der Berg langsam etwas zurücklegte, wir an die Sonne kamen, und wir bald darauf das Fläscher Fürggli (2247) erreichten. Die Route bis hierher hatte doch unsere ganze Aufmerksamkeit verlangt. Von diesem Fürggli war es dann noch ein Leichtes, den Gipfel des Falkins (2562) zu erreichen. Das Gipfelpanorama war enorm: Die Sicht reichte vom Bodensee über den Zürichsee bis zum Piz Bernina! Bald zog es uns zum Oberst See herunter. Hier war es windstill und an der Wärme nahmen wir unseren Zmittag. Einige von uns, sagen wir 50% der Gruppe, vergnügten sich im eiskalten Wasser des Sees. Die Bergszenerie hatte sich nun völlig verändert: nicht mehr so kantig und steil. Wir wanderten ins weite Fläscher Tal, und dann über ein Pässchen in den Maienfelder Alpen zur Bergstation der Aelpli Bahn herunter. Hier reichte es locker zu Kaffee und Zwetschgenwähe, ehe uns das von Walter bestellte 16:00-Uhr- Bähnchen nach Malans herunter brachte, und wir via Landquart nach Zürich und nach Hause zurückkehrten.
Walter, herzlichen Dank für die tolle und umsichtig geleitete Tour.
Georg
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