Tourengruppe
Sektion
JO
Tourenstatus
Veröffentlicht
Datum
26.9.2025 - 27.9.2025 [Fr.-Sa.]
Anmeldung ab
27.06.2025
Anmeldeschluss
11.09.2025
TourenleiterIn
Beatrice Plüntsch
Tourencode
W, BW/B/T1 - T3
Beschreibung

Die Ausstellung lädt ein zu einem lebendigen Parcours über den Gemmipass. Dieser wird zu einer künstlerischen Ausgangsbasis, um das Verhältnis der Menschen zur Natur in Zeiten der Klimakrise und einer Hinwendung zum nachhaltigen Tourismus anschaulich zu thematisieren.
Am Freitag wandern wir von Sunnbühl zur Gemmi vorbei an den rund 18 Stationen und am Berghotel Schwarenbach, 500 m hinauf, 100 m hinunter, ca. 3 Std.
Am Samstag geht es von Leukerbad durch die Dalaschlucht über die Varenleitern (oder auf dem Saumweg) nach Varen und ev. nach Salgesch. Die Römer benutzten diese Route um die ergiebigsten Thermalquellen der Alpen in Leukerbad zu erreichen. Während Jahrhunderten war das Dalatal eine wichtige Handelsroute zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Ein Abschnitt der Wanderung folgt dem nicht mehr benutzten Eisenbahntrassee, wo von 1915 bis 1967 zwischen Leuk und Leukerbad Züge verkehrten, 300 m hinauf, 1100 m hinunter, ca. 5 Std.
Es kann auch nur am Freitag teilgenommen werden. Bitte bei Anmeldung mitteilen.

Besammlung
nach Absprache
Ausrüstung

Bergwandern

Verpflegung

Picknick, Halbpension

Art der Übernachtung
Gasthaus

KulTour Gemmi, 26. SAC Kunstausstellung

Autor
Werner Sigrist
Erstellt am
28.09.2025 23:20
Letzte Änderung
28.09.2025 23:20
Tourenbericht

Tourenleitung: Beatrice Plüntsch

Teilnehmer: Beatrice, Werner (Sektion Rinsberg) und Brigitte, Vreni und Toni (Sektion Manegg)

Freitag, 26.09.2025
Einmal mehr lässt uns das Wetter hängen. Mit sehr viel Zweckoptimismus fahren wir mit dem öV Richtung Bern. Hier steigen wir auf den Lötschberger um. Während der ganzen Fahrt sehen wir tief hängende Wolken die mehrheitlich Niederschlag abladen. In Kandersteg haben wir sofort Anschluss auf den Bus welcher uns zur Talstation der Sunnbüelbahn bringt. Mit der Seilbahn geht es hinein in den Nebel welcher über der Gegend hängt. Vor dem Start der KulTour-Wanderung trinken wir im Restaurant noch einen warmen Kaffee und machen uns bereit. Wir ziehen die Regenkleider an und beginnen die Tour bei leichtem Nieselregen. Gleich in der Nähe vom Restaurant steht das erste Objekt vom Künstler Maëlle Cornut. Bei der Altelshütte steht die Glocke von Christophe Burgess. Weiter geht es zur Alp Spittelmatte wo wir Werke von Josef Loretan betrachten. Auch das Werk von Sislej Xhafa (Bilder von Kühen die von der Eidgenossenschaft Kosovo geschenkt wurden) steht bei der Spittelmatte. Jetzt geht es bergauf zum Berghotel Schwarenbach wo der Beitrag von Lena Maria Thüring, ein Filmbeitrag in der Garage des Hotels läuft. Wir kehren im Berghotel ein da es draussen nass und ungemütlich ist für eine Verpflegung aus dem Rucksack. Gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Daubensee. Beim Abmarsch beim Berghotel kommt ein Gemisch aus Regen und Schnee vom Himmel. Schon ein paar Meter höher schneit es dann nass. Das nächste Kunstobjekt, Falten & Furchen von Klara Schilliger & Valerian Maly liegt zwischen dem Hotel und dem Daubensee. Wir ziehen weiter durchs Schneegestöber und stehen kurz darauf vor dem Open Salar System, das Werk von Severin Guelpa. Nun wandern wir entlang dem Daubensee und stossen ca. Mitte See auf das Werk von Sibylla Walpen, Deux portails. In der Zwischenzeit weht noch ein Wind und peitscht uns den Schnee ins Gesicht. Angesichts der Wetterlage beschliessen wir die weiteren Objekte links liegen zu lassen und zum Hotel auf der Gemmi aufzusteigen. Hier beziehen wir unsere Zimmer und lassen unsere nassen Kleider trocknen. In gemütlicher Atmosphäre geniessen wir unser Nachtessen.

Samstag, 27.09.2025
Ein Blick am Morgen aus dem Fenster zeigt immer noch verhangenen Himmel. Die Gegend ist in eine dünne Schneeschicht eingebettet. Während dem Frühstück beobachten wir wie sich der Nebel immer wieder verschiebt. Ab und zu wird es heller um im nächsten Augenblick wieder zuzumachen. Nach dem Frühstück schauen wir uns noch das Werk von Batia Suter, Kodak_Safety an. Diverse Bilder hängen an der Aussenfasade des ehemaligen Hotel Wildstrubel. Wenn man den Blick auf ein Bild fixiert und sich dann wegbewegt, kann man ein zweites Bild darauf erkennen. Dann fahren wir mit der Seilbahn hinunter ins Tal nach Leukerbad. Wir machen uns auf den Weg in die Dalaschlucht. Auf dem Thermalquellenweg bewegen wir uns die Schlucht aufwärts, mit atemberaubenden Blicken hinunter in die Tiefe. An einer Stelle kann man die Wasserfassung sehen, wo das warme Wasser welches aus dem Berg austritt, gefasst und in die Thermen geleitet wurde. Auf der linken Seite der Schlucht wandern wir zurück nach Leukerbad und schlendern noch durch den alten Teil vom Dorf. Dann bewegen wir uns zum Römerweg welcher auf der rechten Talseite entlang nach Inden führt. Auf diversen Tafeln sind interessante Informationen über den Weg zu lesen. Kurz vor Inden wandern wir noch eine kurze Strecke auf dem alten Trasse der Bahn welche von ca. 1905 bis 1965 nach Leukerbad fuhr. Beim alten Statonsgebäude in Indenmachen wir unsere wohlverdiente Mittagsrast. Gestärkt steigen wir weiter ab durch eine abwechslungsreiche Gegend. An der imposanten Felswand der Schattuflüe entlang, gelangen wir hinab zu den Varnerleitern. Diese schauen wir uns von unten an und beschliessen diese rechts liegen zu lassen und auf dem „normalen“ Weg weiterzugehen. Bald darauf stehen wir bei einem Aussichtspunkt mit Blick auf Leuk, den Antennen oberhalb von Leuk und hinauf ins Rhonetal. Dem Hang entlang wandern wir nun bergab Richtung Varen. Wir blicken immer wieder auf Rebberge und auf die glitzernde Rhone. In Varen endet unsere Tour. Bis zur Abfahrt vom Bus bleibt genügend Zeit noch den Wein von Varen zu geniessen.
Im Namen aller Teilnehmer ganz herzlichen Dank an Beatrice für die Organisation und kompetente Führung der Tour. Beatrice konnte uns auch viele Interessante Informationen vermitteln.

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